Farbige Oberputze von SCHWENK
ColorPoint - Farbe auf den Punkt gebracht
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7 Grundregeln zur FarbgestaltungWie Farbe wirkt, hängt von vielen Dingen wie der Umgebung, den Materialien und der Anordnung ab. Man könnte fast sagen, Farbe „lebt“. Die Beachtung einiger einfacher Grundregeln hilft, dass Farbe so wirkt, wie Sie es sich wünschen.
Für alle sieben Regeln gilt: Ausnahmen bestätigen die Regel. Sie sollen Ihnen Orientierungshilfe geben, falls Sie sich in Gestaltungsfragen unsicher sind. Bedenken Sie auch, dass Farbe auf dem Bildschirm oder im kleinen Ausdruck anders wirkt, als später an der Fassade.
Schließlich will keiner nach dem Gerüstabbau sein „blaues Wunder“ erleben – in welcher Farbe auch immer.
1. Die richtige Begleitung
Farbe an den Innenkanten wechseln. So wird die Farbe zum natürlich wirkenden „Begleiter“ der Architektur.

Farbwechsel an der Außenkante vermeiden. Sonst wirkt das Gebäude bzw. die Fassadenfläche „angemalt“.
2. Nicht zu laut, bitte
Brillante Farben gut dosieren. Als „Schmuckfarben“ sind sie ideal, um Akzente zu setzen.

Großflächige Fassaden nicht zu brillant anlegen. Sie wirken sonst zu „laut“.
3. Ist doch nicht so schwer
Dunkle Farben eignen sich besser für kleinere Flächen.

Große Flächen nicht zu dunkel anlegen, sie wirken sonst zu schwer.
4. Tragfähige Lösungen
Sockelfarben eher grau und dunkler gestalten. So tragen sie ein Gebäude auch optisch.

Sockelfarben nicht beliebig gestalten.
5. Alles eine Frage des Charakters
Eigenschaften der unterschiedlichen Materialien beachten. Wärmere Farbtöne passen z.B. besser zu Putz, kühlere eher zu Metall.

Eigenschaften der Materialien nicht ignorieren.
6. Bitte nicht stören lassen
Falls die Eigenfarbe des Regenablaufrohres stört, lieber einen zur Fassadenfarbe passenden, aber z.B. etwas kühleren oder graueren Farbton auswählen.

Unterschiedliche Bauelemente nicht „in einen Topf werfen“ – z.B. nicht Fassaden und Sockelfarbe über das Regenablaufrohr streichen, in der Hoffnung, es unsichtbar zu machen.
7. Rücksicht auf die Architektur
Architektonische Gegebenheiten und Vorgaben immer berücksichtigen – d.h. versuchen, der Architektur zu folgen und sie mit Farbe und formal zu begleiten, anstatt gegen sie zu arbeiten.

Architektonische Gegebenheiten und Vorgaben nicht ignorieren – z.B. Streifen nicht radikal durch Fenster oder Türen ziehen.